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Bitte spenden Sie für den Erhalt unserer Kirchenfenster!

Die Glasmalereien an unserer St. Peter und Paul Kirche in Aldekerk sind einzigartig – ihre Farbigkeit, ihre Bildersprache , ihre Dynamik. Um 1915 wurden Sie nach Entwürfen von Friedrich Stummel von der Glasmalerei Hein Derix aus Kevelaer angefertigt und eingebaut. Stummel greift den Gedanken der „biblia pauperum“ auf: Der Kirchenbesucher richtet seinen Blick auf die Malereien und Fenster und kann meditierend ein Geschehen aus der Heilsgeschichte , der Kirchengeschichte, aus dem christlichen Leben in den Sakramenten, aus der Heiligen Schrift oder der Liturgie bedenken.

Doch gerade bei den Kirchenfenstern haben der Zahn der Zeit, Feuchtigkeit und Frost den historischen Arbeiten massiv zugesetzt. Die Schäden wurden vor allem verursacht durch Rostsprengungen der verwendeten schädlichen Eisenverstrebungen im Natursteinmauerwerk. Die bereits erfolgten Sanierungen einzelner Fenster wurden nunmehr mit Edelstahl ausgeführt. Wegen herunterfallender Teile ist ein Abschnitt des Kirchplatzes abgesperrt. 

Im ersten Bauabschnitt 2016 konnten bereits fünf Fenster der Südseite saniert werden. Unter der Bauleitung von Architekt Peter Franke wurden diese Arbeiten ausgeführt durch die Fa. Glasmalerei Hein Derix, Werkstätten für Glasmalerei und Mosaik und die Fa. Steinmetz- & Steinbildhauermeister Wendel Wollweber, Restaurierung von historischen Steinmetz- & Steinbildhauerarbeiten, jeweils Kevelaer. Jedes dieser Seitenschifffenster zitiert eine der acht Seligpreisungen der Bergpredigt und stellt uns eine Heiligenfigur vor, die dieser indirekt ausgesprochenen Forderung Jesu in ihrem Leben besonders nachgekommen ist. Im südlichen Seitenschiff sind das, vom Marienaltar aus gesehen: Der hl. Franziskus von Assisi, der hl. Franz von Sales, die hl. Magdalena und der hl. Carl Borromäus.

Zunächst müssen die Fenster außen und innen (staubdicht) eingerüstet werden. Da der aufgeplatzte Naturstein wegen des starken Befalls an vielen Stellen nur noch durch die Scheiben gehalten wird, erfolgt der Ausbau der Scheiben durch den Glaser immer in Zusammenarbeit mit dem Steinmetz. Die Mauerwerkskronen können teilweise nur noch durch Kabelbinder gehalten werden. Das Fensterglas wird nummeriert und komplett ausgebaut, bevor es in der Werkstatt gereinigt, überarbeitet oder ausgetauscht wird. Zum Schutz gegen Schlagregen werden die nunmehr offenen Fenster mit Holz gesichert. Anschließend erfolgt Stück für Stück, Fenster für Fenster die Erneuerung der Natursteinarbeiten durch „Weiberner Tuff“.

Wegen des unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten können Steine nicht gemischt werden. Nach dem Einbau der Schutzverglasung werden anschließend die restaurierten Fenster eingebaut. Dieses Sicherheitsglas ist durchlüftet, die Luft zieht unten rein und oben raus, da es ansonsten zu Schwitzbildungen kommen würde. Vor dem Abbau der inneren Gerüste müssen diese intensiv abgesaugt werden um eine Verschmutzung des Kircheninnenraumes zu vermeiden.

Die Planung des nächsten Bauabschnitts umfasst die Sanierung der drei Fenster im Marienchor und der fünf Fenster im Hochchor. Die Beauftragten des Kirchenvorstandes für die Kirchenfenstersanierung Hans Jakob Lamers (Tel. 4307) und Theo Cuypers (Tel. 6896) sowie Architekt Peter Franke (Tel. 4282) stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Unsere Kirche ist in vielen hundert Jahren durch die Hilfe unserer Vorfahren, durch Spenden und Wohltaten zu einem bewundernswerten Gotteshaus geworden. Helft bitte mit es zu erhalten. Für die Sanierung aller Fenster wird vom Bistum Münster ein Eigenanteil von 10 Prozent der gesamten Aufwendungen, also insgesamt etwa 100.000 Euro, welcher durch Spenden aufgebracht werden muss, verlangt.

Spenden können eingezahlt werden auf das Konto des

Fördervereins St. Dionysius Kerken mit der IBAN DE52 3205 0000 0002 6734 99 bei der Sparkasse Krefeld.
Verwendungszweck Fenster Aldekerk. Gerne werden auch Spendenquittungen ausgefüllt. 

 

Herzlichen Dank für Ihre Spende und Unterstützung!

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